Die Kosten einer Datenschutzverletzung sind höher als Sie denken
Eine Datenschutzverletzung oder ein Cyberangriff kostet ein durchschnittliches KMU zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Diese Kosten umfassen forensische Untersuchung, Rechtsberatung, Benachrichtigung der Betroffenen, Reputationsschaden und mögliche Schadensersatzansprüche.
Was deckt eine Cyber-Versicherung ab?
Direkte Kosten nach einem Vorfall
- Forensische Untersuchung - feststellen, was passiert ist
- Rechtsberatung - Meldepflicht und Haftung bewerten
- Benachrichtigung - Kosten für die Information von Betroffenen und Aufsichtsbehörde
- Krisenmanagement - PR-Unterstützung und Kommunikation
Finanzielle Schäden
- Betriebsunterbrechung - Umsatzverlust bei Systemausfall
- Lösegeld - manche Policen decken (teilweise) Ransomware-Zahlungen ab
- Bußgelder - Deckung variiert je nach Police und Jurisdiktion
Haftung
- Schadensersatzansprüche - wenn Betroffene Schäden geltend machen
- Rechtskosten - Verteidigung gegen Ansprüche
Wann ist es sinnvoll?
- Sie verarbeiten personenbezogene Daten von Kunden oder Mitarbeitern
- Sie sind von Ihren IT-Systemen abhängig
- Sie verarbeiten sensible Daten
- Sie haben begrenzte IT-Kapazität
Worauf achten
- Deckungsumfang - sind Bußgelder, Ransomware und Betriebsunterbrechung gedeckt?
- Selbstbehalt - wie viel zahlen Sie selbst?
- Ausschlüsse - lesen Sie das Kleingedruckte
- Präventionsanforderungen - Versicherer verlangen grundlegende Maßnahmen
- Response-Dienste - manche Policen bieten 24/7 Zugang zu einem Incident-Response-Team
Versicherung ersetzt keine Sicherheit
Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihre Grundsicherheit in Ordnung ist, und erwägen Sie dann, ob eine Cyber-Versicherung zu Ihrem Risikoprofil passt.
GDPRWise hilft Ihnen zu inventarisieren, welche Daten Sie verarbeiten und welche Risiken Sie haben.